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SUMMARY:Vortrag: “Antifaschismus in Zeiten von Djihadismus und Pegida”
DESCRIPTION:» Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Schw
 arz-Rot-Braun – Zur Genese und Gegenwart von rechter Gewalt in Deutschla
 nd“ der Gruppe Crème Critique.\n\n“Antifaschismus in Zeiten von Djiha
 dismus und Pegida”\nVortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann\n2
 0 Uhr\, Syntopia\, Gerokstraße 2\, 47053 Duisburg\n\n� Antiba – der B
 arbarei entgegentreten! Über Antifaschismus in Zeiten von Djihadismus und
  Pegida\n\n2014 explodierten Dumpfbackentum\, Ressentiment und Barbarei: A
 ntisemitische Massenaufmärsche verlangten „Tod den Juden!“ – Nazis\
 , Islamisten und Linksreaktionäre marschierten vereint im Hass gegen den 
 jüdischen Staat und in Solidarität mit seinen Todfeinden – Djihadisten
  drohten Andersgläubigen mit Macheten in der Hand\, sie „hier genauso z
 u töten wie im Irak“ – Rechtsreaktionäre erzielten erschreckende Wah
 lerfolge und mit Pegida\, Hogesa &amp\;Co mobilisierte ein rassistischer M
 ob gegen MuslimInnen und Flüchtlinge. Bereits Anfang Januar machten die d
 jihadistischen Mordanschlägen auf ein atheistisches Satiremagazin und ein
 en jüdischen Supermarkt in Paris klar: 2015 geht der Wahnsinn weiter.\nAn
 tifa\, das ist ihr unschätzbares Verdienst\, will in Zeiten\, in denen le
 ider keine Aussicht besteht\, die Verhältnisse grundsätzlich zum Tanzen 
 zu bringen\, wenigstens den allerschlimmsten und barbarischsten Kräften i
 n den Weg treten. So wichtig es bleibt\, sich offenen Nazis entgegenzustel
 len – es liegt auf der Hand\, dass der Kampf gegen sie allein nicht mehr
  ausreicht. Stiefel- und Nadelstreifennazis verbindet trotz des äußerlic
 hen Gegensatzes im Kern eine enge Seelenverwandtschaft mit den Djihadisten
 . Wer um ein Minimum an Menschenwürde und um Mindestvoraussetzungen für 
 eine irgendwann vielleicht doch noch gelingende Emanzipation kämpfen will
 \, muss sich der anschwellenden Front der Barbarei in all ihren Facetten e
 ntgegenstellen.\nVor welchen Herausforderungen theoretischer wie praktisch
 er Art steht Antifaschismus heute? Wie hilfreich und wie problematisch ist
  dafür die so genannte „Islamdebatte“? Inwiefern können Begriffe wie
  „Islamismus“\, „Islamophobie“ oder “Islamkritik“ dazu beitrag
 en\, die Problemlage zu erfassen? Warum ist eine konservativ-orthodoxe Int
 erpretation der Religion in muslimischen Communities so stark präsent? Is
 t die Rede von „dem“ Islam zutreffend\, der im Gegensatz zu „dem“ 
 Christentum Humanität und Säkularität ausschließe?\nWie ist schließli
 ch ein emanzipatorischer Anspruch inmitten einer zunehmend verrückter wer
 denden Umgebung aus moslemhassenden Sarrazindeutschen\, tatsachenresistent
 en Linken\, Nazis und Djihadisten zu formulieren? Und wie kann er praktisc
 h werden?\n\n» Der Referent schreibt u.a. für Jungle World\, Konkret &am
 p\; auf emmaundfritz.de\n\n&nbsp\;
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